Allgemeine Tipps zum Sparen

Immer mehr Leute sehen sich heutzutage nicht mehr in der Lage, für Ihre Ziele zu sparen. Oft ist es möglich, noch rechtzeitig gegenzusteuern. Wir versuchen Ihnen in diesem Artikel ein paar Ideen zu liefern, die Ihnen unter Umständen dabei helfen.

Zunächst einmal sollten Sie sich über Ihre Einkünfte und unvermeidbaren regelmäßigen Ausgaben im Klaren sein. Hierfür können wir Ihnen unseren Lebenshaltungskostenrechner ans Herz legen. Diesen finden Sie hier. In dem Feld ‚Miete und Nebenkosten‘ tragen Sie einfach ein, wie viel Sie im Monat für Miete, Strom, TV, Internet, Wasser und Gas ausgeben. Natürlich lohnt sich bisweilen der Wechsel des Anbieters. Tipps dazu finden Sie hier. Füllen Sie anschließend die anderen Felder aus. Zum Thema Automobil bietet diese Seite übrigens auch einige Spartipps an.

Haben Sie erstmal errechnet, wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben sind, ist es an der Zeit nach weiterem Sparpotential zu suchen und sich Sparziele zu setzen. Sie wollen Ihr eingespartes Geld ja nicht direkt wieder verschleudern. Unterteilen Sie am besten Ihre Sparziele in langfristige und kurzfristige Sparziele.

Ein Beispiel: Sagen wir Sie wollen sich in ca. 3 Jahren ein eigenes Haus kaufen. Jetzt überlegen Sie, wie viel Geld Sie in etwa dafür benötigen und errechnen Sie, wie viel Geld Sie dafür jeden Monat beiseitelegen müssen, um dieses Ziel fristgerecht zu erreichen. Auf diese Art und Weise sehen Sie sofort, um Ihr Ziel überhaupt realistisch ist. Und Sie können Ihren Plan gegebenenfalls noch ändern, bevor Sie für nichts und wieder nichts Ihr Leben ändern.

Außerdem sollten Sie immer Buch über Ihre alltäglichen Ausgaben führen. Auf diese Weise entdecken Sie schnell, ob irgendwo noch Einsparpotential besteht. Dafür tragen Sie alle Einkäufe in ein sogenanntes Haushaltsbuch ein. Dies wird Ihnen auf lange Sicht eine unglaubliche Hilfe beim Sparen sein. Am besten heben Sie sich alle Kassenzettel auf und notieren die Ausgaben einmal pro Woche. Ein festgelegter Tag dafür, verringert die Gefahr es zu vergessen. Auf diese Art und Weise wird schnell eine Art Tradition daraus, und die Gefahr eine Woche zu vergessen, und somit völlig falsche Werte zu bekommen, sinkt drastisch!

Jetzt können Sie sich überlegen, wo Sie noch sparen können. Sollten Sie unter Umständen sogar mehr Sparpotential vorfinden als ursprünglich geplant, bewerten Sie Ihre Sparziele erneut. Auch wenn es verlockend sein kann, schneller an das Ziel (in unserem Beispiel ein eigenes Haus) zu kommen, ist dies nicht immer der beste Weg. Schließlich kann ein zu eingeschränktes Leben auch irgendwann ermüdend sein. Hüten Sie sich vor Frustkäufen!

Dank des Haushaltsbuches, können Sie auch anfangen einen detaillierten Haushaltsplan aufzustellen. Somit können Sie für alles genaue Grenzen definieren. Zum Beispiel lediglich 30 € pro Monat für Schokolade oder Süßigkeiten.

Verzichten sollten Sie wenn möglich auch auf Kartenzahlung (egal ob EC- oder Kreditkarte). Wenn Sie jedes Mal zur Bank gehen, um alles Barbezahlen zu können, haben Sie Ihre Ausgaben besser im Blick und sie sind weniger abstrakt, weil Sie bei Kartenzahlung nun mal nicht wirklich den Betrag Geld in die Hand nehmen müssen, den Sie gerade bezahlen.

Das angesparte Geld sollte auf ein Sparkonto verfrachtet werden. Zum einen behalten Sie so eine bessere Übersicht über Ihr Gespartes, zum anderen bekommen Sie höhere Zinsen als auf Ihrem Girokonto (sofern Sie dort überhaupt Zinsen bekommen).

Eine gute Idee ist es auch, gleich zu Beginn des Monats einen kleinen Teil des Einkommens auf das Sparkonto zu verschieben und nicht erst am Ende. Dadurch kalkulieren Sie auch direkt etwas knapper und verringern die Chance doch nichts zu sparen.

Ich hoffe diese Tipps konnten Ihnen ein wenig helfen. Viel Glück!