An Backwaren sparen

Brot, Croissants, Teilchen, Berliner (oder Pfannkuchen für unsere Leser aus Berlin) schmecken lecker und sind für die meisten Deutschen die Grundlage ihres Frühstücks. Laut dem Verband deutscher Großbäckereien kauft jeder deutsche über 80 kilogramm Backwaren pro Jahr! Das ist keine Kleinigkeit. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie jedes Jahr dafür ausgeben. Natürlich ist jeder Einkauf bei Ihrem Bäcker ein an sich kleiner aber nicht zu vernachlässigender Faktor. Die Beträge läppern sich aber zusammen.

Aber keine Angst, wie immer können wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie beim Erwerb von Backwaren sparen können.

 

Jedes Jahr werden Tonnen von Brot und anderen Backwaren vernichtet, weil Sie nicht mehr frisch sind, und die Bäckereien diese so nicht mehr verkaufen könnten. Wenn Sie eine Backerei in ihrer Nähe haben, könnten Sie abends bzw. morgens durchaus die Reste vom Vortag für wenig Geld oder sogar umsonst bekommen. Kein Witz! Natürlich ist das Brot dann schon einen Tag alt, aber Sie essen normalerweise vermutlich auch kein ganzes Brot an einem Tag. Sie können die eine Hälfte einfrieren und die andere sofort Essen bzw. über die nächsten Tage verteilt essen. Schon sparen Sie über das Jahr verteilt einen Haufen Geld!

 

Auch sollten Sie trockenes Brot niemals wegschmeißen. Es gibt so viel Dinge, die Sie damit anstellen könnten. Gerade Brötchen oder Weißbrote eignen sich hervorragend, um Ihr eigenes Paniermehl herzustellen. Sie werden feststellen, es schmeckt viel besser als das gekaufte Paniermehl.

Eine weitere Verwendungsmöglichkeit wäre eine Brotsuppe. Eine alte Tradition aus einer Zeit, als man noch jedes Lebensmittel als kostbar angesehen hat. Lang, lang ist es her. Alles was Sie brauchen, ist etwas Fleischbrühe, altes Brot, Schnittlauch, Zwiebeln und ein paar Gewürze. Alternativ können Sie es auch mit Wurst, verschiedenen Gemüsesorten und Milch oder Sahne verfeinern. Alle möglichen Rezepte hier zu nennen würde den Rahmen sprengen aber Googeln Sie ruhig mal danach. Sie werden überrascht sein, wie viele Rezepte es da für gibt!

Andere Möglichkeiten wären zum Beispiel selbstgemachte Semmelknödel oder natürlich auch arme Ritter. Für Arme Ritter brauchen Sie nur ein paar Scheiben Brot, Eierkuchenteig sowie Zimt und Zucker. Ein vorzügliches Essen, das den Namen wirklich nicht verdient hat.

Und wenn Sie lieber etwas zum Knabbern vor dem Fernseher hätten, könnte ich Ihnen noch ein sehr einfaches Rezept ans Herz legen. Brotchips! Genau, Chips aus altem Brot. Hierfür schneiden Sie das Brot oder die Brötchen in dünne Scheiben, tun Sie in den Backofen und geben noch etwas Olivenöl oder Kräuterbutter hinzu. Wenn Sie sich für die Olivenöl Variante entscheiden, können Sie auch noch nach Herzenslust würzen. Paprikapulver oder auch nur etwas Salz? Warum nicht. Der Kreativität sind wiedermal keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie es sich schmecken!

Eine andere, wenngleich auch seltenere, Verwendungsmöglichkeit ist ihr Kamin. Ja, Sie haben richtig gehört! Trockenes Brot hat einen ähnlichen thermischen Brennwert wie Holzkohle. Wenn Sie mir nicht glauben, probieren Sie es aus. Es wird Sie im Winter schön warmhalten und gleichzeitig noch dabei helfen, Ihre Heizkosten zu senken. Alternativ könnten Sie es auch zum Grillen im Freien verwenden.